Review: Vanden Plas – Chronicles Of The Immortals: Netherworld [Path One]

Beinahe zwei Jahre ist es her, seit Vanden Plas und Fantasy-Autor Wolfgang Hohlbein „Die Chronik der Unsterblichen – Blutnacht“ auf die Bühne des Pfalztheaters brachten. Die Romanserie um den Unsterblichen Andrej Delãny, auf Bühnenlänge komprimiert und zur Rockoper vertont, war ein Highlight des Theaterjahres 2012 – wie restlos ausverkaufte Vorstellungen bewiesen. In den vergangenen Monaten haben Vanden Plas nochmal an den Songs geschraubt und sie in eine albumtaugliche Form gebracht. Das Ergebnis ist „Chronicles Of The Immortals: Netherworld [Path One]“.

08.03.2014   /   Alben

Konzertbericht: Dream Theater am 10.02.2014 in Saarbrücken

„An Evening With Dream Theater“ lautete der verheißungsvolle Titel dieses Konzertabends in Saarbrücken. Keine Vorband, dafür 100 % Dream Theater. Pünktlich um 20 Uhr startete ein hübsches Video-Intro mit den animierten Plattencovern sämtlicher Dream-Theater-Werke. Highlight: Eine der Kugeln von „Octavarium“ spielte mit der Brücke von „Systematic Chaos“ ein bisschen Wrecking Ball. Sehr symbolträchtig! 😉 Hier offenbarte die „False Awakening Suite“ ihre wahre Bestimmung. Als Konzert-Intro funktioniert sie nämlich richtig gut – besser als auf dem Album. Dream Theaters selbstbetitelte Platten-Neuschöpfung [weiterlesen…]

12.02.2014   /   Konzerte, Musik

Review: Alcest – Shelter

Meine erste musikalische Neuanschaffung des Jahres kommt aus der Ecke „klingende Traumwelten“. „Shelter“ heißt das neue Album von Alcest und ich bin sehr erfreut, dass ich dieses kleine, feine Schmuckstück entdeckt habe. Alcest ist ein französisches Projekt unter der Regie von Stéphane „Neige“ Paut, das eigentlich in der Black-Metal-Ecke angefangen hat. Doch ganz ähnlich wie die Kollegen von The Gathering oder Anathema ist die Musik aus dem düsteren Verlies langsam ans Tageslicht gekrochen und immer melodischer und sphärischer geworden. Mittlerweile [weiterlesen…]

08.02.2014   /   Alben, Musik

Review: Ayreon – The Theory Of Everything

Es gibt noch Musik, die Geschichten erzählt. Musik, bei der du gebannt zuhörst, um keinen Ton, keine Textzeile zu verpassen. Musik, bei der das Booklet nicht nur hübsches Retro-Beiwerk, sondern ein Libretto ist. „The Theory Of Everything“ ist eine Prog-Oper – und zwar die erste seit langem, die diesen Titel auch wirklich verdient.

27.10.2013   /   Alben, Musik

Review: Subsignal – Paraíso

Mit ihrem großartigen zweiten Album „Touchstones“ haben Subsignal vor zwei Jahren den Supergeheimer-Geheimtipp-Status hinter sich gelassen und die Messlatte für künftige Veröffentlichungen sehr hoch gelegt. „Paraíso“ heißt der Nachfolger – was soll man da anderes erwarten als ein Paradies für die Ohren? Zumal das Album mal eben mit dem besten Cover-Artwork des Jahres daherkommt? Vom Welpenschutz können Markus Steffen, Arno Menses und Kollegen schon längst nicht mehr profitieren. Aber um es vorweg zu nehmen: Den haben sie auch gar nicht nötig!

16.10.2013   /   Alben, Musik

Review: Fates Warning – Darkness In A Different Light

Neun Jahre sind in der Zeitrechnung der Musikwelt eine halbe Ewigkeit. Gefühlte Jahrhunderte, in denen Saitenhelden und große Barden in Vergessenheit geraten – oder zu Legenden werden. Fates Warning waren schon Legenden, als sie noch voll im Geschäft waren. In den letzten Jahren waren sie auch nie ganz von der Bildfläche verschwunden. Ein paar Konzerte hier und da und Nebenprojekte wie Ray Alders Redemption oder Jim Matheos‘ O.S.I. Und natürlich Sympathetic Resonance mit Alt-Fates-Warner John Arch riefen uns immer wieder [weiterlesen…]

09.10.2013   /   Alben, Musik

Review: Dream Theater – Dream Theater

Wenn eine Band nach fast 30 Jahren ein selbstbetiteltes Album herausbringt, darf man Großes erwarten. Auf dem Waschzettel steht dann ja oft sowas wie „sie sind bei sich selbst angekommen“, „es ist ihr persönlichstes Album“, „es ist die Essenz ihres bisherigen Schaffens“ oder ähnlich pathetisches Zeug. Auch Dream Theater wollten mit dem „Selfie“ sagen, dass sie noch mit ganzem Herzen dabei sind und dass nach der Portnoy / Mangini-Zäsur wieder Harmonie und Vertrautheit das Bandklima bestimmen – und dass der [weiterlesen…]

01.10.2013   /   Alben, Musik

Review: Powerwolf – Preachers Of The Night

Das Saarland ist ja nicht gerade als Nabel der Musikwelt bekannt. Es ist geradezu ein weißer Fleck auf der deutschen Poplandkarte. Aber in den dunklen Nischen der metallischen Klangkunst herrscht an der Saar reges Treiben und hin und wieder kämpft sich eine Band hinauf ins Tages- und Scheinwerferlicht. Powerwolf haben dies schon vor ein paar Jahren geschafft. Ich habe diese Band noch auf der kleinen Bühne meiner alten Schule gesehen. Mittlerweile spielen sie auf den Main Stages der großen Festivals, hatten einen Charterfolg mit “Blood Of The Saints” und werden von der Fachpresse hochgelobt. Und das mit Recht, denn sie haben ein fettes neues Album zusammengezimmert! — UPDATE: Powerwolf auf Platz 1 der Album-Charts

22.07.2013   /   Alben, Musik

Halbjahresbilanz Popkultur 2013 / 1

Kaum zu glauben, aber die erste Hälfte des Jahres 2013 ist schon vorbei! Manchmal frage ich mich, ob die Zeit noch richtig tickt 🙂 Die Jahreshalbzeit ist jedenfalls eine gute Gelegenheit, um Bilanz zu ziehen, was mir in Sachen Pop(und Metal-)kultur in den letzten Monaten vor die Augen und Ohren kam.

01.07.2013   /   Film, Musik

Kritik: Star Trek – Into Darkness

Zwei Tage nach der Preview fühle ich mich nun in der Lage, eine Kritik zu Star Trek: Into Darkness zu schreiben. Die Ultra-Kurzfassung: Es war großartig. Das ist es, was ich unter Blockbuster-Kino verstehe.

Falls ihr meinem Urteil blind vertraut, könnt ihr hier aufhören und Kinokarten reservieren 🙂 Aber wenn ihr mehr wissen wollt, könnt ihr, auch wenn ihr den Film noch nicht gesehen habt, relativ gefahrlos weiterlesen. Alle Spoiler sind in Boxen versteckt und werden nur durch Anklicken lesbar.

10.05.2013   /   Film

Konzertbericht: OneRepublic am 11.04.2013 in der Rockhal

Ab und an verschlägt es mich mal in die glitzerbunte Welt der Popmusik. So auch letzte Woche wieder: Ich war als „Begleitperson“ bei OneRepublic in der Luxemburger Rockhal.

18.04.2013   /   Konzerte, Musik

Review: Das Lied von Eis und Feuer

Ihr Lieben, ich bin wieder da! Zurück von einer langen Reise durch die Sieben Königslande, die Freien Städte und das kalte Land jenseits der Mauer. Die letzten Wochen habe ich zu großen Teilen mit der Nase in einem Buch verbracht – genauer gesagt: in einer ganzen Buchreihe: Das Lied von Eis und Feuer. Nachdem ich nun alle Bände in einem Lesemarathon verschlungen habe, kann ich guten Gewissens sagen: Das ist das beste Fantasy-Epos, das ich je gelesen habe.

„Ein Leser durchlebt tausend Leben, ehe er stirbt“, sagte Jojen. „Der Mann, der nie liest, lebt nur sein eigenes.“
(Das Lied von Eis und Feuer 09: Der Sohn des Greifen)

05.01.2013   /   Literatur

Ältere Artikel