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	<title>Panzerkeks.de &#187; Internet</title>
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	<description>Das Leben ist kein Kaubonbon!</description>
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		<title>Wie sieht die Welt morgen aus?</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Mar 2011 23:01:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Esther</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Es gibt Abende, da gehst Du zu Bett und hoffst, dass es die Welt morgen so noch gibt.&#8221; Dieser Tweet von @Sneetwittchen drückt die Stimmung heute Abend ganz gut aus. In Japan hat das verheerende Erdbeben eine Kettenreaktion von Katastrophen ausgelöst &#8211; vom Tsunami über Großbrände, von einstürzenden Gebäuden über aufreißende Abgründe &#8211; bis hin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Es gibt Abende, da gehst Du zu Bett und hoffst, dass es die Welt morgen so noch gibt.&#8221; Dieser Tweet von <a title="Sneetwittchen auf Twitter" href="http://twitter.com/#!/Sneetwittchen">@Sneetwittchen</a> drückt die Stimmung heute Abend ganz gut aus.</p>
<p>In Japan hat das verheerende Erdbeben eine Kettenreaktion von Katastrophen ausgelöst &#8211; vom Tsunami über Großbrände, von einstürzenden Gebäuden über aufreißende Abgründe &#8211; bis hin zum größten Horrorszenario seit die Menschheit Atomkraft nutzt.Kernschmelze. GAU.</p>
<p>Wie sieht dieser Teil der Welt morgen aus? Dieser Teil einer Welt, die in den letzten Jahren immer näher zusammengerückt ist, dank Internet, Smartphones, Social Media und all den großen und kleinen technischen Innovationen, die physische Grenzen einfach verschwinden lassen? Da sitzen wir in Deutschland vor unseren Rechnern oder mobilen Geräten und verfolgen minutiös Revolutionen, Skandale und Naturkatastrophen. Wir suchen objektive Informationen genauso wie subjektive Meinungen und Augenzeugenberichte. Twitter, Facebook, Liveticker, Streams, öffentlich-rechtliche Websites und Blogs beamen uns mitten hinein in Ereignisse, die tausende von Kilometern entfernt stattfinden. Zumindest emotional tauchen wir ein in diese weit entfernten Geschichten, fiebern mit, leiden mit, helfen mit oder verfolgen einfach fassungslos das Geschehen.</p>
<p>Ist die Welt durch das Internet und die Vernetzung besser geworden? Wahrscheinlich (noch?) nicht. Aber vielleicht lehrt dieses virtuelle Zusammenrücken uns wieder mehr Mitgefühl und ermutigt uns, unsere Welt besser zu verstehen.</p>
<p>Für die Betroffenen in Japan wird diese Welt morgen nicht mehr die selbe sein. Wer die Bilder von der Katastrophe gesehen hat, denkt unwillkürlich an das Wort &#8220;Apokalypse&#8221;. Ich hoffe aber von ganzem Herzen, dass der 12.03.2011 nicht zum Synonym für eine nukleare Katastrophe wird.</p>
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		<title>Frisch tapeziert</title>
		<link>http://panzerkeks.de/2011/02/25/frisch-tapeziert/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 20:15:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Esther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fasching]]></category>
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		<description><![CDATA[Panzerkeks.de hat endlich mal eine neue Tapete erhalten Wurde auch Zeit! Die Renovierungsarbeiten sind noch nicht abgeschlossen, aber das Grunddesign steht. Ich wollte es klar, lesbar und natürlich lila halten OK so? Jetzt muss ich mich dringend einem anderen Projekt zuwenden: Faschingskostüm! Eine Woche krank im Bett zu liegen bringt den knappen Zeitplan doch gehörig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Panzerkeks.de hat endlich mal eine neue Tapete erhalten <img src='http://panzerkeks.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Wurde auch Zeit! Die Renovierungsarbeiten sind noch nicht abgeschlossen, aber das Grunddesign steht. Ich wollte es klar, lesbar und natürlich lila halten <img src='http://panzerkeks.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  OK so?</p>
<p>Jetzt muss ich mich dringend einem anderen Projekt zuwenden: Faschingskostüm! Eine Woche krank im Bett zu liegen bringt den knappen Zeitplan doch gehörig durcheinander! Ich hatte so eine tolle Idee, aber das haut in den paar Tagen bis zum Fetten Donnerstag nicht mehr hin. Ich hoffe, dass wenigstens das Notfalloutfit rechtzeitig hier eintrifft (und passt). Bitte Daumen drücken!</p>
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		<title>Ägyptens friedliche Revolution &#8211; und Deutschlands Möchtegern-Revoluzzer</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Feb 2011 11:26:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Esther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<description><![CDATA[Als gestern die Eilmeldung im Agenturticker aufpoppte, konnte ich es im ersten Moment nicht glauben. &#8220;Mubarak ist zurückgetreten&#8221;. Ganz im Sinne von seriösem Journalismus wartete ich auf die zweite Agentur &#8211; und dann stand der Ticker nicht mehr still. Für eine solche Nachricht macht man doch gerne ein paar Überstunden. Ich habe &#8211; wie viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als gestern die Eilmeldung im Agenturticker aufpoppte, konnte ich es im ersten Moment nicht glauben. &#8220;Mubarak ist zurückgetreten&#8221;. Ganz im Sinne von seriösem Journalismus wartete ich auf die zweite Agentur &#8211; und dann stand der Ticker nicht mehr still. Für eine solche Nachricht macht man doch gerne ein paar Überstunden. Ich habe &#8211; wie viele hier im Netz &#8211; die Ereignisse in Ägypten aufmerksam verfolgt, Livestreams und Sondersendungen geschaut, mich um die Korrespondenten vor Ort gesorgt und natürlich auch bei Twitter aufmerksam mitgelesen. Es war fast so als wäre man dabei &#8211; in einem Hotel in Kairo, vielleicht ein wenig abseits vom Zentrum des Geschehens, aber einiges konnte man durchs Fenster und am gleichzeitig laufenden Fernseher beobachten. An dieser Stelle will ich den Journalisten einmal ein ganz großes Lob für die Berichterstattung der letzten Wochen aussprechen. Ihr habt einen tollen Job gemacht!</p>
<p>Eine friedliche Revolution &#8211; ich habe ehrlich gesagt nicht mehr daran geglaubt, als ich am Donnerstag Abend nach Mubaraks Rede den Livestream verfolgt habe. Aber die Ägypter haben es hinbekommen &#8211; und wahrscheinlich die ganze westliche Welt zum Staunen gebracht. Was jetzt kommt, muss man sehen. Ich bin da nicht hundertprozentig optimistisch. Militärregierungen sind immer problematisch und ich hoffe auch, dass die radikalen Islamisten sich die Situation nicht zu Nutze machen können. Ich wünsche den Ägyptern viel Kraft, Mut und einen langen Atem, um ihr Land in eine echte Demokratie zu verwandeln, wie es sich die jungen Leute dort wünschen!</p>
<p>Eines hat mich allerdings gestört während der vergangenen 18 Tage. Einige Twitterer haben irgendwann angefangen, die Situation in Ägypten mit der Lage hier in Deutschland zu vergleichen. Liebe Leute: Ägypten ist nicht Stuttgart 21 und Mubarak ist nicht Merkel! Seid ihr irre? Was glaubt ihr würde ein Ägypter sagen, wenn ihr die Proteste für ein freies Land mit den Demos gegen einen bescheuerten Bahnhof vergleicht?? Geht´s  noch?</p>
<p>Und für alle, die jetzt plötzlich das Revolutionsfieber gepackt hat: ihr vergesst glaube ich, wie gut es uns hier geht. Unsere Regierung ist nicht im Amt, weil sie sich durch Notstandsgesetze, Folter und Unterdrückung da hält. Sie ist im Amt, WEIL SIE VOM VOLK GEWÄHLT WURDE! In freien, geheimen, gleichen Wahlen. Dass viele sie nicht gewählt haben und deshalb unzufrieden sind und dass einige, die sie gewählt haben, auch unzufrieden sind, ist voll ok. Wir haben hier in Deutschland ja auch das Recht, nach Herzenslust zu schimpfen, uns zu beschweren und dadurch auch politische Entscheidungen zu beeinflussen. Und zwar ohne dass uns Folter, Knast und Unterdrückung drohen.</p>
<p>Die da oben machen sicher vieles falsch. Aber sie wurden gewählt. Bei der nächsten Wahl hat jeder ab 18 die Möglichkeit, sie für Fehler zu bestrafen und einer anderen Regierung eine Chance zu geben. Die Ägypter hatten diese Möglichkeit nicht. Das sollten alle Möchtegern-Revoluzzer sich ins Gedächtnis rufen.</p>
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		<title>WikiLeaks: Transparenz um jeden Preis?</title>
		<link>http://panzerkeks.de/2010/12/05/wikileaks-transparenz-um-jeden-preis/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Dec 2010 10:01:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Esther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
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		<category><![CDATA[WikiLeaks]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie ein Großteil der Welt habe auch ich die WikiLeaks-Veröffentlichungen verfolgt, seit sie es mit den afghanischen Kriegstagebüchern zum ersten Mal in den Fokus der Weltöffentlichkeit geschafft haben. Ich habe mir die Spiegel-Ausgaben gekauft, die Reaktionen in den Medien, Pressekonferenzen und die Webdebatte verfolgt, Lob und Kritik gelesen und versucht, mir eine differenzierte Meinung zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ein Großteil der Welt habe auch ich die WikiLeaks-Veröffentlichungen verfolgt, seit sie es mit den afghanischen Kriegstagebüchern zum ersten Mal in den Fokus der Weltöffentlichkeit geschafft haben. Ich habe mir die Spiegel-Ausgaben gekauft, die Reaktionen in den Medien, Pressekonferenzen und die Webdebatte verfolgt, Lob und Kritik gelesen und versucht, mir eine differenzierte Meinung zum Thema zu bilden.</p>
<p>Trotz allem: Ich weiß nicht, was ich davon halten soll.</p>
<p>Einerseits begrüße ich solche Enthüllungen. Hinter die Fassade unserer Regierungen zu blicken, ist mehr als interessant, ist wichtig. Transparenz ist essenziell für eine moderne Demokratie. Und manches muss einfach ans Licht gebracht werden.</p>
<p>Aber Transparenz bedeutet nicht unbedingt den unverhüllten, ungefilterten Blick durch eine Glasscheibe. Dass es eine &#8220;Petze&#8221; während der schwarz-gelben Koalitionsverhandlungen gab, ist eine relevante Information. Aber ist es wirklich notwendig, jedes Depeschenschnipselchen amerikanischer Diplomaten zu veröffentlichen, in denen in den meisten Fällen allenfalls die Momentaufnahme einer Einschätzung zu lesen ist? Muss denn alle Welt wissen, dass Angela Merkel teflonbeschichtet ist und der Guido noch Nachhilfe in Außenpolitik braucht? Keine Frage: ich habe mich darüber amüsiert. Doch was ist der informationelle Wert dieser Publikationen?</p>
<p>Und wie müssen die geleakten Personen sich fühlen? Werden sie künftig noch weniger Offenheit an den Tag legen, weil sie befürchten müssen, dass alles, was sie sagen und schreiben, irgendwann im Netz erscheint? Werden die Regierungen jetzt eine großangelegte Überwachungs- und Sicherheitsoffensive starten, damit nichts mehr an die Öffentlichkeit dringt? Werden die Politiker jetzt auch untereinander nur noch auf Schönwetter machen und nicht mehr wissen, wie sie sich gegenseitig einschätzen sollen? Werden sogar Personen ernsthaft dadurch gefährdet? Ich weiß nicht, ob WikiLeaks sich und uns da selbst ins Knie geschossen hat. Ungefilterte Transparenz kann leicht in eine Kultur des Misstrauens umschlagen.</p>
<p>Die Medien haben noch immer eine Gatekeeper-Funktion. Heute vielleicht noch mehr als früher. Und auch wenn WikiLeaks sich nicht als klassisches Medium sieht, so sollten gewisse &#8220;klassische&#8221; Regeln auch für neue Medien gelten. So wichtig wie die Pressefreiheit ist der <a title="Pressekodex" href="http://www.presserat.info/inhalt/der-pressekodex/pressekodex.html" target="_self">Pressekodex</a>. Und auch wenn mein Abschlussspruch für diesen Beitrag aus einem Comic stammt, so trifft er es doch ganz gut:</p>
<p><strong>&#8220;Aus großer Macht folgt große Verantwortung&#8221;.</strong></p>
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		<title>Twitter, Tragödien und Emotionen</title>
		<link>http://panzerkeks.de/2010/07/25/twitter-tragodien-und-emotionen/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 16:14:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Esther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wollte es eigentlich nicht, doch jetzt muss ich doch noch was zum Thema Loveparade-Unglück und Twitter schreiben. Ich bin verwirrt. Da passiert etwas schreckliches, unvorhergesehenes &#8211; ein gefundenes Fressen für Twitter. Dafür ist es da, für schnelle Reaktionen, sofortiges Feedback. Natürlich wird viel Müll getwittert, schockierende Aussagen, hämische Kommentare, die erst einmal fassungslos machen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wollte es eigentlich nicht, doch jetzt muss ich doch noch was zum Thema Loveparade-Unglück und Twitter schreiben. </p>
<p>Ich bin verwirrt.</p>
<p>Da passiert etwas schreckliches, unvorhergesehenes &#8211; ein gefundenes Fressen für Twitter. Dafür ist es da, für schnelle Reaktionen, sofortiges Feedback.</p>
<p>Natürlich wird viel Müll getwittert, schockierende Aussagen, hämische Kommentare, die erst einmal fassungslos machen. Und natürlich wird diskutiert. Über das Wie, das Warum und auch darüber, wie man es hätte besser machen können.</p>
<p>Und genau daran stören sich jetzt einige. Sie werfen mit Worten wie &#8220;Klugscheißer&#8221;, &#8220;Besserwisser&#8221;, &#8220;Klappe halten&#8221; um sich. Und ich frage mich WARUM???</p>
<p>Natürlich wird hier spekuliert, vorverurteilt, geklugscheißert. Und?? Genau das passiert seit Jahrhunderten an allen Stammtischen, Küchentischen, Großraumschreibtischen dieser Welt. Nur dass es jetzt schriftlich festgehalten wird. </p>
<p>Liebe Leute, wenn ihr Twitter, Facebook und co. nutzt, müsst ihr lernen, damit umzugehen. So sind die Menschen, so versuchen sie, schreckliche Nachrichten zu verarbeiten. <strong>Twitter ist kein Journalismus</strong>. Hier schreiben Menschen rein subjektive Ansichten, schreiben sich in 140 Zeichen von der Seele, was sie jetzt, in dieser Sekunde, vielleicht auch schon länger bedrückt, bewegt und erfreut. Posten einen Gedanken in die Welt, schnell, unmittelbar, oft unüberlegt. Aber das ist die Natur dieses Mediums. Es ist wie beim gemeinsamen Fußballgucken: man beschimpft erst mal den Schiri, bevor man in der Zeitlupe sieht, dass es tatsächlich abseits war. Das ist nicht fair, nicht produktiv &#8211; einfach impulsiv. So sind wir nun mal.</p>
<p>Wem das zu viel wird, was ich auch verstehen kann, der kann ja Twitter einfach mal zwei Tage ruhen lassen und sich in aller Ruhe die Sondersendungen zum Thema im TV anschauen. Am besten die im WDR, denn der hat meiner Meinung nach als einziges Medium ausgewogen, überlegt und journalistisch hochwertig über die Tragödie berichtet. </p>
<p>Von anderen Medien gab´s dagegen die volle Ladung Sensationsgier. Und das geht gar nicht. Denn nicht alles, was am Stammtisch, beim Frühstück und bei Twitter legitim ist, ist mit journalistischen Qualitätsmaßstäben und dem Pressekodex vereinbar.</p>
<p>Mein Mitgefühl gilt den Opfern und ihren Angehörigen. Ansonsten hoffe ich, dass diese schlimme Geschichte sachlich und ordentlich aufgeklärt wird &#8211; und auch die Journalisten einen guten Job in der Berichterstattung darüber machen. Bilder wie die von der Pressekonferenz des Krisenstabes möchte ich nicht mehr sehen.</p>
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		<title>Neulich im Bundestag&#8230;</title>
		<link>http://panzerkeks.de/2010/02/25/neulich-im-bundestag/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 21:10:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Esther</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Weichkekse]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[WTF]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Was machen wir heute?&#8221; &#8220;Och, wie wär´s mit einem Gesetz?&#8221; &#8220;Au ja, am besten was mit Internet!&#8221; &#8230;noch neulicher in der Bundestagscafeteria: &#8220;Du, ihr habt doch vor kurzem so ein Gesetz verabschiedet&#8230; irgendwas mit Internetsperren. Das ist jetzt in Kraft getreten.&#8221; &#8220;Jaaaa?&#8221; [Bitte nicht das schon wieder... die Diskussion hatten wir schon, als wir noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Was machen wir heute?&#8221;</p>
<p><span style="color: #ffcc99;">&#8220;Och, wie wär´s mit einem Gesetz?&#8221;</span></p>
<p>&#8220;Au ja, am besten was mit Internet!&#8221;</p>
<h2>&#8230;noch neulicher in der Bundestagscafeteria:</h2>
<p><span style="color: #ffcc99;"><br />
&#8220;Du, ihr habt doch vor kurzem so ein Gesetz verabschiedet&#8230; irgendwas mit Internetsperren. Das ist jetzt in Kraft getreten.&#8221;</span></p>
<p>&#8220;Jaaaa?&#8221; [<em>Bitte nicht das schon wieder... die Diskussion hatten wir schon, als wir noch mit den andern Dusseln in der Cafeteria gesessen haben...</em>]<br />
<span style="color: #ffcc99;"><br />
&#8220;Finden wir doof. Ehrlich jetzt.&#8221;</span></p>
<p>&#8220;Hm ja dann&#8230; also wir wollen ja auch keinen Krach und die Ursel und der Wolfgang gucken ja jetzt auch nicht mehr so genau hin&#8230; wir wenden´s einfach nicht an, ok?&#8221;</p>
<p><span style="color: #ffcc99;">&#8220;Ok! Aber jetzt hab ich immer noch keine Idee, was wir heute machen könnten. Ich hatte schon zwei Chai Latte und drei Muffins und muss jetzt dringend was arbeiten, damit ich morgen noch in den Boss-Anzug passe.&#8221;</span></p>
<p>&#8220;Naja, wenn wir schonmal dabei sind&#8230; machen wir doch einfach ein Gesetz, dass das neue Internetsperrengesetz wieder rückgängig macht!&#8221;<br />
<span style="color: #ffcc99;"><br />
&#8220;Aber jetzt hattet ihr soviel Arbeit und Ärger damit! Macht euch das nichts aus?&#8221;</span></p>
<p>&#8220;Och, das macht nichts! Mit irgendwas muss man sich ja beschäftigen. So eine Regierungsperiode ist ganz schön lang, wenn man nicht vorzeitige Neuwahlen ansetzt. Und die Ursel und der Wolfgang müssen ja auch beschäftigt werden, sonst gehn die uns hier in der Cafeteria auf den Keks.&#8221;</p>
<p><span style="color: #ffcc99;">&#8220;Ach, deshalb ist der Wolfgang jetzt Finanzminister&#8230;&#8221;</span></p>
<p>&#8220;&#8230;ja, da kann er sich austoben und alles mögliche kontrollieren &#8211; und vielleicht kommt ja sogar was Sinnvolles dabei raus. Kaputtmachen kann er jedenfalls nix mehr&#8230;&#8221;</p>
<p>Der Weichkeks Internetsperren-Gesetz dringt langsam in Dimensionen der Weichheit vor, die schon an Flüssigkeit grenzen: <a title="tagesschau.de" href="http://www.tagesschau.de/inland/internetsperre108.html" target="_blank">nachzulesen z.B: auf tagesschau.de</a> <img src='http://panzerkeks.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		</item>
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		<title>Journalismus als Auslaufmodell?</title>
		<link>http://panzerkeks.de/2010/02/14/journalismus-als-auslaufmodell/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 13:32:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Esther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf sueddeutsche.de ist derzeit eine interessante Serie zu lesen: &#8220;Wozu noch Journalismus&#8221;? Im dritten Teil schreibt Journalist und Blogger Stefan Niggemeier über die Möglichkeiten, die das Internet dem Journalismus bietet &#8211; und die dieser einfach nicht wahrnehmen will. Niggemeier moniert die zweifelhafte Taktik, den Webauftritt als Resteverwertung und Zweite-Wahl-Wühltisch zu gebrauchen. Er hat recht: wer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf <a title="sueddeutsche.de" href="http://www.sueddeutsche.de" target="_blank">sueddeutsche.de</a> ist derzeit eine interessante Serie zu lesen: &#8220;Wozu noch Journalismus&#8221;? Im <a title="sueddeutsche.de" href="http://www.sueddeutsche.de/,tt2m1/medien/842/501101/text/" target="_blank">dritten Teil</a> schreibt Journalist und Blogger <a title="Blog von Stefan Niggemeier" href="http://www.stefan-niggemeier.de" target="_blank">Stefan Niggemeier</a> über die Möglichkeiten, die das Internet dem Journalismus bietet &#8211; und die dieser einfach nicht wahrnehmen will. Niggemeier moniert die zweifelhafte Taktik, den Webauftritt als Resteverwertung und Zweite-Wahl-Wühltisch zu gebrauchen. Er hat recht: wer nur Agenturmeldungen copyundpastet und einigen Klatsch und Tratsch dazwischensaut, der braucht sich nicht zu wundern, wenn niemand mehr erkennt, dass eigentlich Qualitätsjournalismus hinter dem Meldungs-Sammelsurium steckt. Neue Zielgruppen für die Printausgabe lassen sich damit sicher nicht gewinnen.</p>
<p>Niggemeier kritisiert die Jagd nach immer höheren Nutzerzahlen und die Klickweltmeisterschaften. Stattdessen sollten sich die Angebote darauf konzentrieren, einen treuen Leserstamm aufzubauen und zu halten. Diese Nutzer sind es, die letztendlich auch für den so sehnlichst herbeigewünschten Erfolg von Paid-Content-Angeboten sorgen können. Immerhin: seit StudiVZ und co. das IVW-Ranking gipfelgestürmt haben, wird den Unique Visitors ein größerer Stellenwert beigemessen und löst die Page Impressions als &#8220;Online-Währung&#8221; ab. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, wie auch Niggemeier schreibt.</p>
<p>Jetzt müssen die Journalisten noch lernen, medienspezifische Beiträge zu erstellen. Man kann nicht einfach den Content aus der Printausgabe zweitverwerten oder, wie Niggemeier schreibt, Agenturmeldungen mit einer werbegespickten Klickgalerie onlinetauglich machen wollen. Es zeugt nicht von Professionalität, wenn wortwörtlich der selbe Text in mehreren Konkurrenzangeboten zu lesen ist. Abschreiben kann jeder, dazu braucht man weder eine Frau Hegemann noch eine Edelfeder. Und dafür wird auch niemand bezahlen wollen.</p>
<p>Niggemeier beschreibt ganz treffend, dass die Journalisten heute nicht vorrangig als Informationsversorger agieren sollten, sondern als Informationsfilterer. Mit anderen Worten: ihre Funktion als Gatekeeper, die das Wichtige vom Unwichtigen, Fakten von Gerüchten trennen und diese Informationen auch professionell aufbereiten, ist heute wichtiger denn je. Klasse statt Masse, dann zahlen wir Leser auch gerne dafür.</p>
<p>Brauchen wir noch Journalismus? Stefan Niggemeiers Antwort auf diese Frage ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Nicht gebraucht wird nur schlechter Journalismus. Aber das war schon immer so. Es fiel früher nur nicht so auf.&#8221;</p>
<p>Quelle: <a title="sueddeutsche.de" href="http://www.sueddeutsche.de/,tt2m1/medien/842/501101/text/" target="_blank">&#8220;Wozu noch Journalismus?&#8221; (3), von Stefan Niggemeier (sueddeutsche.de)</a></p></blockquote>
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		<title>Meckerkeks des Tages: Layer-Ads</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 13:51:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Esther</dc:creator>
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		<description><![CDATA[//Meckermodus ein Sie ist die nervigste Erfindung, seit es Online-Werbung gibt: die Layer-Ad. Diese halbtransparenten, aufdringlichen Dinger, die unaufhaltsam aus den letzten Ecken des Browsers angerollt kommen, wenn man sich eigentlich in Ruhe eine Website anschauen will. Und nein, ich sehe gar nicht ein Javascript abzuschalten, um von den Dingern verschont zu bleiben! Ich brauch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>//Meckermodus ein</p>
<p>Sie ist die nervigste Erfindung, seit es Online-Werbung gibt: die Layer-Ad. Diese halbtransparenten, aufdringlichen Dinger, die unaufhaltsam aus den letzten Ecken des Browsers angerollt kommen, wenn man sich eigentlich in Ruhe eine Website anschauen will. Und nein, ich sehe gar nicht ein Javascript abzuschalten, um von den Dingern verschont zu bleiben! Ich brauch mein Javascript. Warum kann man sich nicht auf nervenschonende Bannerformate beschränken? Ich kann mir nicht vorstellen, dass Layer-Ads eine wirksame Werbeform sind &#8211; in mir lösen sie immer einen starken Wegklick-und-nie-mehr-wiederkomm-Reflex aus.</p>
<p>Bittebitte, liebe Online-Magazine: bleibt bei euren Skysrapern, Superbannern und Rectangles! Ihr klebt doch auch keinen Pergamentpapierstreifen mit fetter Werbeanzeige quer über das heilige Cover eurer Printausgaben!</p>
<p>//Meckermodus aus</p>
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		<title>kirana.de ist wieder online!</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 22:21:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Esther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kekskrümel]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist noch einiges zu tun, aber man kann kirana.de wieder auf die Öffentlichkeit loslassen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist noch einiges zu tun, aber man kann <a title="kirana.de" href="http://www.kirana.de">kirana.de</a> wieder auf die Öffentlichkeit loslassen <img src='http://panzerkeks.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a title="kirana.de" href="http://www.kirana.de"><img class="alignnone size-medium wp-image-53" title="kirana.de" src="http://panzerkeks.de/wp-content/uploads/2009/12/vorschau-300x193.jpg" alt="" width="300" height="193" /></a></p>
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