Pure Energy (Beitrag Advanced Photoshop Titelwettbewerb)

19. April 2010

Da der Titelwettbewerb 2010 der Advanced Photoshop offenbar entschieden ist, kann ich jetzt auch meinen Beitrag zeigen:

Pure Energy

Ich habe das Ding in allerletzter Sekunde fertig gestellt – vielleicht wurde es gar nicht mehr gewertet. Aber es hat Spaß gemacht.
Aufgabenstellung war, ein titelbildtaugliches Kunstwerk zu kreieren und dabei mindestens eines der vorgegebenen Bilder zu verwenden – Ich habe dieses Stock Photo genommen und, wie man sieht, ziemlich viel dran rumgezeichnet :) Neben Photomanipulation und digitaler Malerei kamen ganze Armeen von Vektorformen zum Einsatz.
Bemängeln muss ich allerdings, dass von Seiten der Advanced Photoshop überhaupt keine Rückmeldung kam, weder eine Eingangsbestätigung, noch ein sonstiges Lebenszeichen zum aktuellen Stand des Wettbewerbs. Auch eine Galerie der Einsendungen gab es diesmal nicht. Die Website ist immer noch nicht geupdated. Bin schon ein wenig enttäuscht. Da müssen sie von ihrem britischen Schwestermagazin noch viel lernen.

Review: Avantasia – The Wicked Symphony

16. April 2010

Nun wage ich mich endlich an das versprochene Avantasia-Review. Da “The Wicked Symphony” und “Angel of Babylon” kein Doppelalbum sein sollen, sondern zwei eigenständige, wenn auch thematisch verknüpfte Werke, fangen wir mal mit “The Wicked Symphony” an. Vorweg kann ich schonmal sagen, dass ich dieses Album besser finde als seine Geschwisterplatte.

Aber nun zum Thema. Ja, lieber Herr Sammet, ich muss sagen, du machst es mir nicht ganz leicht. Ich habe bis jetzt mit dem Review gewartet, um die Songs länger wirken zu lassen.

Der Opener und Titeltrack verspricht Erlesenes – ein Kracher erster Güte, mit der geballten Stimmpower von Tobias Sammet, Russell Allen und Jorn Lande. Das ist Bombast, wie wir ihn von Avantasia kennen und lieben. Sammet scheint hier zu seinen Metal Opera-Wurzeln zurückzukehren. Und so ist auch das folgende “Wastelands” mit Sammet und Kiske waschechter Powermetal – ein richtiger Gute-Laune-Track.

Was jetzt folgt, ist für mich der Aussetzer des Albums. Das liegt nicht etwa an “Ripper” Owens Sangesleistung (die ist perfekt), sondern an Herrn Sammets Songwriting. Die Harmonien im Refrain von “Scales of Justice” sind meiner Meinung nach total missglückt – es klingt nicht schräg, sondern einfach… falsch. Es tut mir sehr leid für den Song – er hätte was besseres verdient.

“Dying for an Angel” ist die erste Single-Auskopplung und die Leadvocals singt Klaus Meine himself. Für mich ein Song mit Ohrwurm-Potenzial, der schon in Richtung Hardrock geht und eher an das Vorgängeralbum “The Scarecrow” erinnert als an die alten Avantasia-Scheiben. Auch “Blizzard on a Broken Mirror” gefällt, ebenso die Powerballade “Runaway Train”. Der Achtminüter steigert sich schön dramatisch und hat mit Catley, Lande, Sammet und Kiske fast die ganze Mannschaft der Sangeskünstler dabei.

Mit “Crestfallen” folgt ein ganz netter Powermetal-Track. Allerdings sollte Tobias das, naja, Screaming einem Kollegen überlassen – bei ihm kling´s eher nervig, so sehr ich seine Stimme ansonsten auch schätze. Der Song blieb bisher genauso wenig in meinem Gehörgang hängen wie das folgende “Forever is a long time”, wobei auch dieser Titel keinesfalls schlecht ist, insbesondere wegen Jorn Landes Gesangsleistung.

Etwas düster-dramatisch präsentiert sich “Black Wings” – ein gelungener Song, auch wenn der Titel sehr nach kommerziell orientiertem Female-fronted-Gothic-Pop-Metal klingt. “States of Matter” ist klassischer Avantasia-Powermetal. Viel Power, viel Metal, viel Avantasia. Daumen hoch. Der letzte Track heißt “The Edge” und bildet einen schönen Abschluss für “The Wicked Symphony”.

Mein Fazit zum ersten der beiden neuen Sammet-Werke: solide, ja, sogar richtig gut, aber nicht herausragend. Ich weiß, das Album hat fast durchgehend Bestnoten bekommen, aber ich kann mich dem nicht ganz anschließen. 8 von 10 Punkten sind denke ich angemessen. Es ist bis auf “Scales of Justice” kein Aussetzer dabei, es macht Spaß, die Scheibe durchzuhören und “The Wicked Symphony” ist ebenso wie “Dying for an Angel” ein richtig guter Song. Was mir fehlt, sind zukünftige Klassiker, die wirklich im Ohr und im Herzen bleiben.

“Angel of Babylon” werde ich in einem eigenen Beitrag besprechen. Ich denke, es reicht für heute :-)

Daniel Gildenhammer?

6. April 2010

OMGLOL, laut Last.Fm hat Pain of Salvations Mastermind Daniel Gildenlöw “überragende Ähnlichkeit” mit Rudolph “Mosi” Moshammer (Gott hab ihn selig).

WTF?!?

Mosi hat überragende Ähnlichkeit mit Daniel Gildenlöw?

Entschuldigt das ganze Online-Neudeutsch, aber – OMGWTFBBQ! :-)

InkTank: Puppet

5. April 2010

Nur eine kleine Photoshop-Spielerei. Photomanipulation, digitale Zeichnung, Vektorformen.

Just playing around with Photoshop: photomanipulation, digital drawing and vector shapes.

Closeups:

Resources:

Photo (girl) : buzillo-stock
Texture: mdpratt

Besser spät als gar nicht: frohe Ostern

5. April 2010

Ich wünsche euch einen schönen Ostermontagabend und hoffe, ihr habt euch ein paar nette Feiertage gemacht! Nach zwei sehr netten Tagen mit der Familie bin ich wieder back in the web.

Und jetzt?

  • Ich fühle mich fett. Nicht ein bisschen vollgestopft, sondern fett wie fett. Ugh. FETT. !.
  • Familie ist etwas Wunderbares. Danke, dass ihr da seid!
  • Ich will ein iPad.
  • Ich hab plötzlich schrecklich “Heimweh” nach New York. Wahrscheinlich wegen all der iPad-Berichterstattung aus Wunderschöncity.
  • Höre gerade in Avantasias neues Doppelalbum rein: The Wicked Symphony und Angel of Babylon. Rezension gibt´s in den nächsten Tagen an dieser Stelle.

Zum Schluss noch ein Hammer-Coversong: “Hallelujah” von Pain of Salvation. Viel Spaß!

Weichkeks der Woche: “Motherhood”

29. März 2010

Es wurden schon länger keine Weichkekse mehr gebacken. Doch dann kam Uma Thurman und prügelte  so lange auf das leckere Backwerk ein, bis es windelweichgeklopft vor ihr im Staube lag. Blutend.

Ihre neue Komödie “Motherhood” ist sensationell an Englands Kinokassen gefloppt. Ganze zwölf Kinotoriker wollten den Streifen sehen. Da haben die Marketingfuzzis aber ganze Arbeit geleistet! Ihre genial-weichkeksomatische Strategie war, den Film nur in einem Kino zu zeigen und ihn so mit einer Brutalität in die Rolle des Geheimtipps zu zwängen, die auch einem Tarantino Ehre gemacht hätte. Allerdings hätte der wohl ein paar Nullen hinter die 12 Besucher setzen können.

Uma, bleib bei deinen Katanas!

Wandmalerei: Mediterranean Sunset

28. März 2010

Es ist (fast) vollbracht. Noch ein paar Korrekturen, aber ich denke, das Stückchen Urlaub ist schon vorzeigbar :)

Der Raum: Eine kleine Wellnessoase mit Sauna (nein, leider nicht meine)
Das Motiv: Mediterraner Sonnenuntergang, umrahmt von Glyzinien
Die Challenge:
1. Der Rest des Raumes war schon gestrichen, inkl. Wischtechnik in diversen warmen Tönen –> farblich passendes Motiv wählen
2. Die “Leinwand-Wand” zwischen zwei Mosaik-”Trennern” ging über Eck und hatte eine Dachschräge –> etwas knifflig + Genickstarre

Und so sieht´s jetzt aus:

Closeups:

Work in progress

Habenwill: GorillaPod

28. März 2010

DAS hat mir noch gefehlt:

Edit: OMG, das gibt´s auch in LILA!

“Dying for an Angel”: Video online

22. März 2010

Der Tobi und der Klaus rocken gemeinsam auf Youtube! Das offizielle Video zum neuen Avantasia-Song “Dying for an Angel” kann hier begutachtet werden. Lustige Mützen und Glam-Power-Hard-Rock-Metal galore – wir freuen uns :)

Eva ex Machina

16. März 2010

Ein bisschen Photoshop-Gedüdel :)

Ausgangspunkt war ein Stock Photo, hinzu kamen Pentool-Zeichnerei, Brushgekritzel und Vektorformen. Heraus kam Eva, die Cyborg-Frau.

Eva aus der Nähe – irgendwie mag ich die Closeup-Collage fast lieber als das Gesamtkunstwerk :)