Review: Das Lied von Eis und Feuer

Ihr Lieben, ich bin wieder da! Zurück von einer langen Reise durch die Sieben Königslande, die Freien Städte und das kalte Land jenseits der Mauer. Die letzten Wochen habe ich zu großen Teilen mit der Nase in einem Buch verbracht – genauer gesagt: in einer ganzen Buchreihe: Das Lied von Eis und Feuer. Nachdem ich nun alle Bände in einem Lesemarathon verschlungen habe, kann ich guten Gewissens sagen: Das ist das beste Fantasy-Epos, das ich je gelesen habe.

„Ein Leser durchlebt tausend Leben, ehe er stirbt“, sagte Jojen. „Der Mann, der nie liest, lebt nur sein eigenes.“
(Das Lied von Eis und Feuer 09: Der Sohn des Greifen)

05.01.2013   /   Literatur

Helene Hegemann und die klautorische Freiheit

Die Diskussion um Klautorin Helene Hegemann macht mich wütend. Ich wusste auch mit 17 schon, dass ich nicht einfach von anderen kopieren darf. Mein Gewissen hätte mir die ganze Zeit nervend mit den Worten „unverdient“, „unfair“ und „unkreativ“ im Ohr gelegen. Aber im Internetzeitalter darf man das ja. Copy und Paste ist die neue Kreativität, Quellenangaben sind ja so 90ies – oder noch out-er. Ahja. Hm. Und das Argument, das Mädel wisse es ja noch nicht besser da jung, kann [weiterlesen…]

12.02.2010   /   Literatur, Meckerkekse