13. Oktober 2013    /    Rezepte    /    Tags: , , ,

Kürbiscremesuppe „Ernie & Bert“

Kürbiscremesuppe (Foto (c) Esther Wagner)

Kürbiscremesuppe

Eins der tausend Dinge, die ich am Herbst so mag, sind Kürbisse. Sie schmecken in vielen Variationen sehr lecker – und immer ein bisschen anders. Außerdem sind sie wunderbare Dekoobjekte, bis es ihnen an den Kragen geht 🙂

Zutaten

(Hauptgericht für 2 – 3 Personen)

Kürbiscremesuppe

  • 1 Hokkaido-Kürbis
  • 1 Butternut-Kürbis
  • 2 Karotten
  • 1 kleine Schalotte
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 2 Stangen Frühlingszwiebeln
  • 40 g Butter (laktosefrei) — Vegane Alternative: Sonnenblumenöl
  • 250 ml Weißwein
  • 1 Becher Schlagsahne (laktosefrei) — Vegane Alternative: Sojasahne
  • 400 ml Wasser
  • 4 EL Sojasoße
  • 1 Bund Petersilie
  • 2 EL klare Brühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • Currypulver
  • Chili-Knoblauch-Gewürz
  • Muskat

Kräutercroutons

  • 2 Scheiben Vollkorn-Toastbrot
  • 40 g Butter (laktosefrei) — — Vegane Alternative: pflanzliche Margarine
  • feingehackte oder getrocknete Kräuter (Rosmarin, Thymian, Petersilie)
Kürbisse "Ernie & Bert" (Foto (c) Esther Wagner)

Kürbisse „Ernie & Bert“: Butternut und Hokkaido

Für meine erste Kürbissuppe des Jahres habe ich zwei Kürbissorten gekauft: Einen Hokkaido- und einen Butternutkürbis („Ernie und Bert“, wie sie bei Twitter von @plabberpapp getauft wurden :-)). Der kleine, leuchtend orangene Hokkaido hat den Vorteil, dass man ihn – sofern es ein ungespritztes Bio-Exemplar ist – ungeschält kochen kann. Er schmeckt recht würzig, aber nicht „grätzig“, wie es im Saarland heißt :-). Der flaschenförmige Butternut-Kürbis schmeckt etwas süßer und milder und hat ein sehr kleines Kerngehäuse. Er muss allerdings geschält werden.

Damit starten wir auch unsere Süppchen-Vorbereitungen – wir schälen die Kürbisse (bzw. nur den Butternut) und schneiden sie in grobe Würfel. Auch die Karotten werden geschält und in dünne Scheiben geschnitten. Schalotte, Knoblauch und Frühlingszwiebeln werden feingehackt und mit dem Gemüse zusammen in Butter angedünstet. Nach ein paar Minuten wird das Gemüse mit 200 ml Wasser und 200 ml Weißwein abgelöscht und mit Petersilie, Salz, klarer Brühe, Currypulver, Pfeffer, Muskat und Chili-Knoblauch gewürzt. Dann muss es auf mittlerer Stufe bei geschlossenem Deckel ordentlich einkochen, bis die Karotten weich sind und der Kürbis schon von selbst zu Mus zerfällt.

Während die Suppe einkocht, werden die Kräutercroutons zubereitet. Das geht schnell und einfach: zwei Scheiben Toast in kleine Würfel schneiden und in den kleingehackten Kräutern und einer Prise Salz wälzen. Dann in Butter goldbraun und knusprig braten und beiseite stellen.

Wenn das Gemüse weich ist, kommen Sahne und Sojasoße hinzu und nochmal 200 ml Wasser und ca. 50 ml Weißwein. Mit dem Zauberstab wird das Süppchen fein-cremig püriert. Dann wird alles nochmal mit den Gewürzen abgeschmeckt, denn zumindest ich würze am Anfang immer viel zu wenig. Es muss schon ordentlich Salz an die Suppe 🙂

Vor dem Servieren wird die Suppe mit den Kräutercroutons garniert. Dazu passt natürlich der Rest des Weißweins 🙂

Ich wünsche euch eine leckere Kürbis-Saison!

Kürbis (Foto (c) Esther Wagner)

Kürbisgnom 🙂

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