13. Oktober 2013    /    Foto, Kreuzfahrt 2013, Reise    /    Tags: , , , , , , ,

Kanada / Neuengland Kreuzfahrt: Bar Harbor und Acadia National Park

Bei der Ankunft in Bar Harbor wurden wir von der aufgehenden Sonne begrüßt. Ein wunderschönes Panorama bot sich uns: Die bewaldeten Hügel von Acadia National Park und die schroffe Felsküste waren in warmes Licht getaucht und im Schatten davor lag Bald Porcupine Island, eine der „Stachelschweininseln“.

Bar Harbor ist ein Tenderhafen, deshalb gingen wir ein Stück vor der Küste vor Anker und wurden mit den Rettungsbooten der Summit an Land gebracht. Bar Harbor ist ein schnuckeliges Touristenörtchen mit bunten Häusern und Lobster-Restaurants. Leider meinte das Wetter es nicht ganz so gut mit uns. Als wir an Land gingen, hatte es sich schon komplett zugezogen. Schade, denn unsere Tour führte uns durch den Acadia National Park zum Cadillac Mountain, dem höchsten „Berg“ der US-Ostküste. Von hier aus hat man bei schönem Wetter eine grandiose Aussicht auf die vielen kleinen Buchten und Inseln vor Bar Harbor und Cadillac Mountain ist der erste Punkt, von dem aus man den Sonnenaufgang sieht. Wir sahen leider nur einen Teil davon, denn eine schwere Wolkendecke  hing tief am Himmel. Trotzdem war die Aussicht beeindruckend und man konnte sich sehr gut vorstellen, wie atemberaubend der Blick an einem klaren Tag sein musste.

Auf dem Gipfel des Cadillac Mountain war es windig und gefühlt 20 Grad kälter als noch am Tag zuvor in Portland. Fleecepulli und Windjacke sind hier Pflicht!

Wir hatten eine zweistündige Bustour durch den Acadia National Park gebucht. Cadillac Mountain war unser einziger Stopp, was ich im Nachhinein doch etwas bedauerte. Ich hätte gerne noch an der Küste Halt gemacht und den donnernden Wellen am Thunder Hole zugehört. Für Wanderer und Naturfreunde ist der kleine Nationalpark ein Paradies. Es gibt kilometerlange Wege, Kletterpfade und für alle, die nicht ganz so weit laufen wollen, kostenlose Shuttlebusse, die interessante Punkte des Nationalparks miteinander verbinden. Zu den Highlights des Nationalparks soll der Bubble Pond gehören, ein kleiner See mit Aussicht auf zwei Hügel, die „Bubble Hills“. Dort kamen wir mit dem Bus jedoch nicht vorbei.

Für den Acadia National Park sollte man sich schon ein paar Stunden Zeit nehmen. Unsere kurze Bustour führte uns hauptsächlich durch den Wald; viel gesehen haben wir nicht. Ich hätte mir gewünscht, dass der Fahrer zumindest ab und zu angehalten hätte, wenn wir mal einen kurzen Blick auf die wirklich wunderschöne Felsküste erhaschen konnten. Wie gut man den Park auf eigene Faust mit den Shuttlebussen erkunden kann, weiß ich leider nicht. Aber da wir recht wenig Zeit in Bar Harbor hatten, wollten wir es nicht riskieren, das letzte Tenderboot zu verpassen 🙂 Ich bin jedenfalls froh, dass wir noch nicht vom Government Shutdown betroffen waren. Auch wenn wir nur wenig vom Acadia National Park gesehen haben: das Wenige hat sich gelohnt.

Sonnenaufgang über Bar Harbor (Foto (c) Esther Wagner)

Sonnenaufgang über Bar Harbor

Bar Harbor (Foto (c) Esther Wagner)

Bar Harbor

Bar Harbor (Foto (c) Esther Wagner)

Bar Harbor

Acadia National Park (Foto (c) Esther Wagner)

Acadia National Park

Cadillac Mountain (Foto (c) Esther Wagner)

Cadillac Mountain

Cadillac Mountain (Foto (c) Esther Wagner)

Cadillac Mountain

Acadia National Park (Foto (c) Esther Wagner)

Acadia National Park

Biberburg (Foto (c) Esther Wagner)

Biberburg

Acadia National Park (Foto (c) Esther Wagner)

Acadia National Park

Bar Harbor (Foto (c) Esther Wagner)

Bar Harbor

Wind and Spirit (Foto (c) Esther Wagner)

Wind and Spirit

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