Sackjeans-Typ?

Manchmal muss frau es einfach machen: einen  sinnfreien Welcher-Wasauchimmerkeks-Typ-sind-Sie-Test. Diesmal hat die Vogue mir verraten, welcher Jeanstyp ich bin. Ich scheitere ja immer schon an der Frage, welcher Star mein modisches Vorbild ist. Keine Ahnung. Ich hab noch keine VIP-Lady gesehen, deren Gesamtlook mir dermaßen imponiert hat, dass ich unbedingt eine schlechte Kopie davon sein möchte. Ich schaue mir immer die Tops und Flops der „Galauniformen“ nach Red Carpet Events an, aber was eine Angelina oder Britney zum fettarmen Starbucks-Kaffee trägt, interessiert mich einfach nicht die Kaffeebohne. OK, ich hab dann Kate Hudson angehakt, weil die zumindest recht sympathisch dreinschaut. Der Rest der Fragen (und vor allem der Antwortvorschläge) war noch dämlicher. Was ich mit einer Glitziblitzi-Miss-Sixty-Jeans machen würde, die mir eine Freundin geschenkt hat. Anprobieren, ob sie überhaupt passt, stand leider nicht zur Wahl…

Nun gut, das Ergebnis setzt dem Weichkeks die 52 Zähne auf: ich bin ein Baggy-Jeans-Typ. Bitte? Liebe Vogue, du hättest mir alles von der Röhre bis zur Bootcut aufschwatzen können. Ich hätte sogar eine Destroyed Jeans oder Treggings genommen. Aber. Niemals. Eine. Baggy. Neverever! Diese Sackhosen machen auch aus dem knackigsten Hinterteil ein Pferdeheck und wabbeln so stylisch um die Beine wie ein Igluzelt.

Aber wahrscheinlich wurde Kate Hudson beim Gartenzaun-Streichen mal in einem solchen Prachtexemplar von Jeans paparazziert und eine kochtopffrisurige Anna Wintour (die angeblich niemals Hosen trägt, nie nie nie) gab zwischen Frisurbetonierung und Mittagspausen-Botox der Redaktion ihren Segen, der unsäglichen Sackjeans das Prädikat „stylish“ zu verleihen…

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