Jaja, sobald´s gute Unterhaltung ist, fällt´s bei Kritik und Jury durch.
Aber auch wenn´s nur für drei Goldmuckimänner gereicht hat:
Sandra Bullock wurde mit der Goldenen Himbeere als schlechteste Schauspielerin des Jahres ausgezeichnet. Die Gute verdient Respekt: sie ist persönlich erschienen, um das Früchtchen in Empfang zu nehmen – im Gepäck eine Ladung DVDs mit dem Film “All about Steve”, der ihr den Preis eingebracht hat. Damit die Juroren den Film auch mal gucken und sich ein Bild davon machen können, ob sie den Razzie wirklich verdient hat. Schön, dass der Humor bei den Leinwanddiven noch nicht ganz ausgestorben ist. Ob der Goldrausch anhält? Heute Nacht ist Oscar-Verleihung und Sandra Bullock ist als beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle in “The Blind Side” nominiert.
Spannend wird auch das Duell Cameron vs. Bigelow. Die Ex-Eheleute sind beide für die beste Regie nominiert und sowohl James Camerons “Avatar” als auch Kathryn Bigelows “The Hurt Locker” könnten im Idealfall neun Goldbuben abstauben. Wem ich die Daumen drücke, könnt ihr euch ja denken. SOLLTE Pocahontas im Weltraum wirklich in allen Sparten triumphieren, wird Panzerkeks.de dem Film und seinen Kreaturen zu Ehren blau angemalt
Einfach nur wunderschön!
Hui, was ist das??? Unheilig auf Platz 1 der deutschen Albumcharts? Respekt.
OMG, wie süüüüüüüüüüüüüüß! Danke an @haekelschwein für den Link!
Viele Krümelspuren führen zum Panzerkeks…
ist ganz witzig, über welche Suchbegriffe meine Besucher hier landen
Mein Blog ist ja noch ganz jung, mal schauen, wo die Krümelspur künftig hinführt.
Wenn Avatar bei der Oscarverleihung genauso abräumt wie bei den Panzerkeks-Krümeln, wär das ganz wunderbar
Den Goldenen Keks im Monat Februar hat der Film schonmal eingespielt. Ich gratuliere!
Ja, auch danach haben die Leute gesucht:
Putzig
Setzt die Segel, holt die <a name=”#anker”> ein und lasst uns den Stürmen trotzen (sehr passender Text, wenn ich aus dem Fenster schaue). Mit “Große Freiheit” hat der Graf ein sehr durchhörbares Konzeptalbum abgeliefert. Die Seefahrer-Metaphorik zieht sich durchgängig durch alle Songtexte und auch die Melodien schaffen eine gewisse Störtebeker-Atmosphäre. Das Wechselspiel zwischen ruhigen und schnellen Titeln ist gut gelungen. Schön ist der durchweg positive Tenor der Songs. Anders als viele seiner Kollegen setzt der Graf hier nicht auf Herzschmerz und Melancholie, sondern auf erfrischenden Optimismus. Trotz “Seenot”, Gefahren “Unter Feuer” und “Fernweh” erreicht er am Ende sicher den heimischen Hafen.
Das Album kommt ohne songtechnischen Aussetzer daher, viele Nummern sind sogar richtig gut. Da wäre zum einen die Single “Geboren um zu leben, die mit guten Lyrics punkten kann. Sie ist ein Sequel zu “An deiner Seite” und handelt davon, über den Verlust eines geliebten Menschens hinweg zu kommen. “Der Kracher “Unter Feuer” kann gewisse Rammstein-Anklänge nicht leugnen – allerdings ohne lindemannesk gerrrrrolltes R. Ein Song, der live sicher richtig einschlägt. “Große Freiheit” ist des Grafen Liebeserklärung an Hamburg, wo er mehrere Jahre gelebt und seine ersten musikalischen Schritte gewagt hat. Sehr schöner Titel, der – zumindest für saarländische Ohren – sehr nach der Stadt im Norden klingt und ein wenig die Sehnsucht nach der Nordseeküste weckt. Ein weiteres Highlight ist das ruhige “Unter deiner Flagge”. Nun haben Songs zu Ehren der Mutter ja genreübergreifend Tradition im musizierenden Gewerbe – von Queen bis Sido widmet so ziemlich jede Band und jeder Künstler irgendwann in seiner Karriere seiner Mama einen Song. Doch warum auch nicht? Die Unheilig-Variante ist textlich und melodisch einfach nur schön und man kauft´s dem Herrn Grafen ab, was er da singt. “Unter deiner Flagge” wird bei den Fans sicher bald einen Ehrenplatz unter den Unheilig-Balladen einnehmen. Das Album endet mit dem Instrumental “Neuland”, das die Melodien der übrigen Songs wieder aufnimmt und als Abspann dient.
Unheilig setzen bei “Große Freiheit” auf Altbewährtes, was aber durchaus nicht negativ gemeint ist. Die Mischung aus Synthie-Klängen, metallischer Instrumentalisierung und natürlich der warmen, tiefen Stimme des Grafen ist gutes Ohrenfutter. Dass man dabei tief in radiotaugliche Gewässer vordringt, wird so manchem Fan natürlich gegen den Strich gehen. Auch kommen gewisse Tonfolgen ein wenig zu oft zum Einsatz. Da muss der Graf künftig aufpassen, dass er ein bisschen frischen Wind in sein Songwriting bringt. Die Texte sind weiterhin gut und das Album bietet thematisch und klanglich eine Einheit. Das Thema Seefahrt wurde natürlich schon oft besungen und klingt daher stellenweise etwas überstrapaziert, die gute Umsetzung sorgt jedoch dafür, dass dies nicht zur Flaute wird. Die neue Unheilig-Fregatte bekommt von mir 7 von 10 möglichen Rumbuddeln – Prost, ihr Blogmatrosen, Musikpiraten und Webkapitäne!
Den Weichkeks der Woche kriegt eindeutig Eisflitzer Patrick Beckert. Weil das echt hart für den armen Knecht sein muss. So richtig hart.
“Was machen wir heute?”
“Och, wie wär´s mit einem Gesetz?”
“Au ja, am besten was mit Internet!”
“Du, ihr habt doch vor kurzem so ein Gesetz verabschiedet… irgendwas mit Internetsperren. Das ist jetzt in Kraft getreten.”
“Jaaaa?” [Bitte nicht das schon wieder... die Diskussion hatten wir schon, als wir noch mit den andern Dusseln in der Cafeteria gesessen haben...]
“Finden wir doof. Ehrlich jetzt.”
“Hm ja dann… also wir wollen ja auch keinen Krach und die Ursel und der Wolfgang gucken ja jetzt auch nicht mehr so genau hin… wir wenden´s einfach nicht an, ok?”
“Ok! Aber jetzt hab ich immer noch keine Idee, was wir heute machen könnten. Ich hatte schon zwei Chai Latte und drei Muffins und muss jetzt dringend was arbeiten, damit ich morgen noch in den Boss-Anzug passe.”
“Naja, wenn wir schonmal dabei sind… machen wir doch einfach ein Gesetz, dass das neue Internetsperrengesetz wieder rückgängig macht!”
“Aber jetzt hattet ihr soviel Arbeit und Ärger damit! Macht euch das nichts aus?”
“Och, das macht nichts! Mit irgendwas muss man sich ja beschäftigen. So eine Regierungsperiode ist ganz schön lang, wenn man nicht vorzeitige Neuwahlen ansetzt. Und die Ursel und der Wolfgang müssen ja auch beschäftigt werden, sonst gehn die uns hier in der Cafeteria auf den Keks.”
“Ach, deshalb ist der Wolfgang jetzt Finanzminister…”
“…ja, da kann er sich austoben und alles mögliche kontrollieren – und vielleicht kommt ja sogar was Sinnvolles dabei raus. Kaputtmachen kann er jedenfalls nix mehr…”
Der Weichkeks Internetsperren-Gesetz dringt langsam in Dimensionen der Weichheit vor, die schon an Flüssigkeit grenzen: nachzulesen z.B: auf tagesschau.de