Hörenswertes im Saarland für den Rest von anno 2010 ![]()
Wird sicher noch ergänzt…
Oktober
Anathema
11.10.2010 | Saarbrücken, Garage
www.garage-sb.de
Dezember
Subway to Sally
21.12.2010 | Saarbrücken, Garage
www.garage-sb.de
Dies ist nichts weiter als ein Freudentaumel-Eintrag. Die Roten Teufel haben´s den Bayern mit 2:0 gezeigt, der Betze brennt endlich wieder! Nach Jahren der Flaute sind wir wieder da – olé olé, olé ola!!!!
Ich hab jetzt doch ein wenig feuchte Augen… freu mich so für meinen 1. FC Kaiserslautern! Von einer Wiederholung des Aufsteigermärchens von 97/98 wage ich aber noch nicht zu träumen (obwohl… träumen ist ja erlaubt
)
Gestern war ich mal wieder die Queen of Fail. Nachdem wir nach der Arbeit schön beim Viva Zapata gespeist hatten, schlenderten wir noch übers Saarspektakel. Die Kamera hatte ich dabei, bereit, geniale Nachtaufnahmen und Feuerwerksfotos zu schießen. Wir fanden auch ein perfektes Plätzchen auf der Brücke.
Auf einem Kahn startete um 22 Uhr eine kleine Feuer-Tanz-Show, die man allerdings von den Saarufern aus besser genießen konnte. Nicht schlimm, dachten wir, und warteten gespannt darauf, dass das leuchtende Schauspiel über der Saar startete. Es startete – aber nicht über der Saar. Über dem Tbilisser Platz gingen die Feuerwerksraketen hoch. Uns blieb nur “Barcelona” und ein paar “Teaser” – besonders weit oben explodierende Raketen, die man über den Baumwipfeln sehen konnte… soviel zum Feuerwerk (war nach dem kaputten Emmes-Feuerwerk schon der zweite Pyro-Fail für dieses Jahr!).
Ich hab dann halt ein paar Saar-Aufnahmen gemacht und mich ein kleines bisschen schadengefreut über die beiden Herren mit den riesigen Stativen und den miniputzigkleinen Digitalkameras, die ebenfalls auf spektakuläre Feuerwerksfotos gehofft hatten…
Ich wollte es eigentlich nicht, doch jetzt muss ich doch noch was zum Thema Loveparade-Unglück und Twitter schreiben.
Ich bin verwirrt.
Da passiert etwas schreckliches, unvorhergesehenes – ein gefundenes Fressen für Twitter. Dafür ist es da, für schnelle Reaktionen, sofortiges Feedback.
Natürlich wird viel Müll getwittert, schockierende Aussagen, hämische Kommentare, die erst einmal fassungslos machen. Und natürlich wird diskutiert. Über das Wie, das Warum und auch darüber, wie man es hätte besser machen können.
Und genau daran stören sich jetzt einige. Sie werfen mit Worten wie “Klugscheißer”, “Besserwisser”, “Klappe halten” um sich. Und ich frage mich WARUM???
Natürlich wird hier spekuliert, vorverurteilt, geklugscheißert. Und?? Genau das passiert seit Jahrhunderten an allen Stammtischen, Küchentischen, Großraumschreibtischen dieser Welt. Nur dass es jetzt schriftlich festgehalten wird.
Liebe Leute, wenn ihr Twitter, Facebook und co. nutzt, müsst ihr lernen, damit umzugehen. So sind die Menschen, so versuchen sie, schreckliche Nachrichten zu verarbeiten. Twitter ist kein Journalismus. Hier schreiben Menschen rein subjektive Ansichten, schreiben sich in 140 Zeichen von der Seele, was sie jetzt, in dieser Sekunde, vielleicht auch schon länger bedrückt, bewegt und erfreut. Posten einen Gedanken in die Welt, schnell, unmittelbar, oft unüberlegt. Aber das ist die Natur dieses Mediums. Es ist wie beim gemeinsamen Fußballgucken: man beschimpft erst mal den Schiri, bevor man in der Zeitlupe sieht, dass es tatsächlich abseits war. Das ist nicht fair, nicht produktiv – einfach impulsiv. So sind wir nun mal.
Wem das zu viel wird, was ich auch verstehen kann, der kann ja Twitter einfach mal zwei Tage ruhen lassen und sich in aller Ruhe die Sondersendungen zum Thema im TV anschauen. Am besten die im WDR, denn der hat meiner Meinung nach als einziges Medium ausgewogen, überlegt und journalistisch hochwertig über die Tragödie berichtet.
Von anderen Medien gab´s dagegen die volle Ladung Sensationsgier. Und das geht gar nicht. Denn nicht alles, was am Stammtisch, beim Frühstück und bei Twitter legitim ist, ist mit journalistischen Qualitätsmaßstäben und dem Pressekodex vereinbar.
Mein Mitgefühl gilt den Opfern und ihren Angehörigen. Ansonsten hoffe ich, dass diese schlimme Geschichte sachlich und ordentlich aufgeklärt wird – und auch die Journalisten einen guten Job in der Berichterstattung darüber machen. Bilder wie die von der Pressekonferenz des Krisenstabes möchte ich nicht mehr sehen.
Das war’s dann also mit der schönen Schlandzeit. Nach den Wochen des Mitfieberns, Jubelns, Hoffens und Verzweifelns fühle ich mich heute ein bisschen erschöpft. Innere Oberschenkelverhärtung.
Gestern hätte ich mir die Jungs gerne in Drillseargeant-Manier vorgeknöpft und richtig aufgestachelt. Man hat richtig gesehen, dass sie zu viel Respekt vor den “Großen” hatten. Da war nicht zu wenig Können, nur zu wenig Mut, zu wenig Unverschämtheit. Sehr schade.
Dennoch haben sie sich nicht blamiert. Jogis Jungs haben nur ein Tor gefangen und in einigen Situationen doch noch richtig Druck gemacht. Und das gegen den Über-Favoriten Spanien! Wer hätte das denn vor der WM gedacht, als eine Verletzungsnachricht die andere jagte? Sind wir doch mal ehrlich: wir haben schon am Achtelfinaleinzug gezweifelt!
Diese Jungs, dieses TEAM steht noch ganz am Anfang. Und vielleicht ist es besser, dass der Höhenrausch hier endete. Denn wenn sie jetzt schon alles erreicht hätten: worauf sollten sie dann noch hinarbeiten?
Eines haben sie sich so oder so verdient: RESPEKT!
Wenn ich so durch diverse Modezeitschriften und Fashion Blogs blättere, sehe ich voller Schreck alte Sünden wiederkehren, die längst vergessen schienen.
1. Latzhosen
Ich habe meine Mama in den 90ern angefleht, mir solch ein schlabbriges Schmuckstück aus hellem Denim zu kaufen. With a little help from my Oma (“jetzt kauf dem Kind doch so eine Hose, in Gottes Namen!”) war ich dann tatsächlich stolze Besitzerin einer ultracoolen Latzhose. Leider lernen die Menschen nichts aus den Fehlern der Vergangenheit…
2. Jeanshemden/ Denim-Komplettlook
…wie auch der zweite Retro-Trend eindrucksvoll beweist (z.B. Vogue: “Keypiece”). Liebe Fashionistas: Denimhemden zu minimal anders getönten Jeans haben in den 90ern nicht gut ausgesehen und tun es auch in den 2010ern nicht. Aber offenbar muss jeder mal durch diese Phase durch. In ein paar Monaten werden die stolzen Style-Verfechterinnen beschämt zu Boden blicken, wenn sie an ihre jüngste Modesünde denken und das Denimhemd verschwindet in der letzten Schrankecke – bis zum nächsten Return of the Jeanshemd…
Es ist zwar nur ein mickriges Blümelein, aber es ist ein Neuanfang.
Die ersten, zaghaften Versuche mit der D60, die noch kaum richtig zum Einsatz kam, seit ich sie gekauft habe. Habe die letzten Jahre nur das Nötigste fotografiert – Urlaub, Partys, Familie.
Es soll wieder Spaß machen. Der Blick muss wieder geschärft werden und die Erwartungen heruntergeschraubt. Nicht immer gleich ein hohes Kunstwerk erschaffen wollen, sondern einfach kleine Dinge entdecken und festhalten.
Blümchencontent ist ja sowas von Amateurknipserei. Aber es ist lila ![]()

…ist Erinnerung. Und tiefe Dankbarkeit.

Wir war’n einander nah und standen füreinander ein.
Du warst die Blume, warst für uns der Sonnenschein.
Wir konnten lachen, fröhlich sein und weinen.
Und lief was quer, dann konntest du uns einen.
Du hast gekämpft, wir mussten lange bangen.
Am Ende haben Gottes Arme dich umfangen.
Wir trauern. Doch
Was bleibt – ist Dankbarkeit.
Wir hatten eine wundervolle Zeit.
Armin König
Tut mir leid, dass ich derzeit so spärlich update, aber jetzt gibt´s doch mal wieder was aus dem InkTank: Tango Inferno. Ein bisschen klischeebelastet, der Tango Inferno, aber das muss ja auch mal sein
Digitale Malerei, Photoshop CS4.
Sorry for the lack of updates, but here´s something from Esther´s InkTank: Tango Inferno.
Digital Painting, Photoshop CS4.
Closeups: